WAS IST YOGA?

Rein körperlich gesehen kann Yoga als ‚aktives Stretching‘ bezeichnet werden. Dabei wird der Zielmuskel durch das Anspannen seines Gegenspielers in Dehnstellung gebracht und dort gehalten.


Es gehört jedoch weit mehr zum Yoga als blosse Körperübungen (Asanas). Zusammen mit Atemübungen (Pranayama) und Meditation begeben wir uns auf den Weg zur körperlichen und geistigen Selbstentdeckung.


Nach einiger Zeit verbessert sich durch Yoga die Beweglichkeit, Kondition und Kraft. Aber vor allem nehmen wir den Körper anders wahr und können bewusster und wachsamer mit ihm umgehen. Es stellen sich Harmonie und allgemeines Wohlbefinden ein und unsere Gesundheit wird positiv beeinflusst. Der Körper wird vitaler und energiegeladener, man fühlt sich gelassener und ausgeglichen.

«Wer Yoga übt, entfernt das Unkraut aus dem Körper, sodass der Garten wachsen kann.»

B.K.S. Iyengar

HATHA YOGA

Hatha Yoga ist eine über 4'000 Jahre alte Lehre, welche ihre Wurzeln in Indien hat. Hatha besteht aus den Wörtern HA und THA. HA bedeutet Sonne und THA Mond. Sonne und Mond stehen für die Gegensätze, die man im Hatha Yoga überwinden will, um in seine innere Mitte zu gelangen, damit der Geist still und klar wird. Dieser Übungsweg bezieht Körper, Geist und Seele gleichermassen mit ein.


Das im Westen praktizierte Yoga stütz sich vor allem auf Hatha Yoga ab, aus dem sich viele unterschiedliche Stile wie z.B. Hatha Flow, Vinyasa Yoga, Ashtanga Yoga, u.v.m. entwickelt haben.

 

FÜR WEN IST YOGA?

Egal ob du sonst Fussball spielst, tanzt, walkst oder noch gar keinen Sport ausübst, Yoga bringt jedem etwas!  Yoga gibt jedem Menschen, was er oder sie gerade braucht: Wer erschöpft zum Yoga kommt, geht erfrischt; wer mit Nackenschmerzen kommt, geht entspannt und gelöst. Übt man über eine längere Zeit Yoga, wird man merken, dass man sich körperlich wie auch geistig immer besser fühlt.

 

Lese dich in das Lektionen-Angebot ein und entscheide selbst, welche Lektion am besten zu dir passt.

 

YOGA ALS ERGÄNZUNG ZU EINER ANDEREN SPORTART

Beanspruchst du immer dieselben Muskeln, führt das unweigerlich zu Verkürzungen. Ist ein Muskel zu kurz, beginnt der Körper für die gewünschte Bewegung oder Haltung einen anderen einzusetzen oder nimmt gar eine Fehlhaltung ein. Je beweglicher du bist, umso entspannter sind Muskeln und Gelenke. Diese Beweglichkeit unterstützt die Muskeln in ihrer Funktion und Regeneration.


Yoga hilft auch gegen Muskelkater. Durch die Kombination aus Muskeldehnung und -entspannung wird die Durchblutung angeregt, sodass man in kürzester Zeit wieder fit für die nächste Trainingseinheit ist.


Die richtige Atmung spielt nicht nur im Yoga eine grosse Rolle. Bei vielen Sportarten ist es hilfreich, wenn man über eine gute Atemtechnik verfügt. Im Yoga lernst du tiefer ein- und auszuatmen und dich bewusst auf deine Atmung zu konzentrieren. Dadurch nimmst du mehr Sauerstoff auf und atmest vollständig aus, was zu einer verbesserten Muskelfunktion führt.


Kurzum: Mit Yoga wirst du beweglicher und beugst Verletzungen und Fehlhaltungen vor.

«Tu deinem Leib Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.»

Teresa von Avila

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